Das Ende des Lebens?

Ist euch schon einmal aufgefallen, wie ein Alienfilm zu 90% aufgebaut ist?
In fast allen Fällen ist die Erde ausgelöscht, kurz vor der Zerstörung oder hat echte Probleme.
Meist haben diese Probleme mit Umwelteinflüssen zu tun, die jeder Mensch kennt, aber niemand sehen will.
Kommt einem irgendwie bekannt vor oder?
Jedenfalls kommt dann irgendeine Untertasse vorbei geflogen, entweder sind diese Außerirdische feindlich gesinnt, weil Aliens eben so sind. Oder sie haben die Mission herauszufinden, was da auf der Erde vor sich geht. Jedes dieser Alienwesen kommt dann auf die gleiche Schlussfolgerung: Der Mensch ist schlecht für die Erde und der Mensch muss sterben, damit die Erde leben kann.
Natürlich treffen diese Aliens nicht einfach so eine Entscheidung und machen einfach mal alles platt. Nein! Meist treffen sie, durch den absoluten Zufall, auf irgendeinen Menschen.
Öfter weiblich, mit einem Hang zur Selbstdepression, aber extrem starkem Überlebenswillen. Dazu kommt noch irgendein Balg, meist das Kind von der Dame.
Das Alien spürt die Stärke der Frau oder anderen Person und hat ein starkes Interesse daran, diese Person näher kennenzulernen.
Das Ende vom Lied ist dann meist eindeutig, die Frau und das Kind zeigen dann dem Alien etwas, was dieses noch nie zuvor gesehen oder auch gespürt hat. Nämlich… Tadaaa die Liebe.
Warum kann ein Alien denn keine Liebe empfinden? Wieso muss es das erst von irgendeiner menschlichen Spezies erleben und jetzt zur wichtigeren Frage, wieso war diese Liebe der Menschen nicht groß genug, um diese Erde zu retten?
Wieso braucht es erst einen Alien, um das die Menschheit im Angesichts ihres endgültigen Todes rafft, dass es jetzt nicht mehr so weiter geht?
Auf die Wirklichkeit bezogen zeigt es doch nur, da diese Filme eine so große Anziehungskraft auf uns haben, dass wir es gar nicht anders wollen.
Wir wollen das ein Super Nanny Alien kommt und uns endlich mal auf die stille Treppe setzt. Uns zeigt, was es heißt alles verlieren zu können.
Ich hoffe, dass dies nicht erst passieren muss. Ich glaube, zwar nicht daran, dass wir die einzige lebende Form hier in diesem Universum sind und das steht auch eigentlich nicht zur Debatte.
Ich glaube aber daran, dass wir uns nicht darauf ausruhen sollten, dass irgendwann eine andere Instanz auftaucht und uns endlich rettet, denn im Gegensatz zum Film, würde uns diese Alienform nicht die Möglichkeit geben uns zu beweisen. Sie würden uns einfach nur töten.

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Rauch im Gesicht Sieg für die Gerechtigkeit?

Der Beitrag ist zwar schon zwei Tage alt, aber ich bin der Meinung, dass er es verdient hat, zumindest mal erwähnt zu werden.

Es geht um diesen Artikel von der Legal Tribute Online Seite.

Kurz den Sachverhalt erklärt: Junge Studentin weist 30 Jahre alten Mann darauf hin, dass in der Disko ein absolutes Rauchverbot herrscht. Er lässt sich davon nicht beeindrucken und pustet ihr, nach erneutem Anstecken einer Zigarette, seinen Rauch ins Gesicht. Daraufhin wirft sie ihm ein Glas an den Kopf.

Wenn man die Entscheidung des Richters gelesen hat, dass es sich mit dem Glas auf dem Kopf um Notwehr handelt, kommt für mich ein Gefühl von Triumph auf. Ich möchte mich jetzt nicht darüber auslassen, ob Rauch in der kurzen Zeit einen immensen Schaden hinterlässt, oder ob es wirklich eine Körperverletzung ist.

Mir geht es um etwas ganz anderes. Diese Aussage: „Na was willst du jetzt dagegen machen?“
Ich weiß jetzt nicht wie es euch geht, aber ich kenne diese Situation aus der Schule, aus der Universität und aus dem alltäglichen Leben nur zu gut.

Irgendwelche Möchtegern Gangster, die sich nicht an Regeln halten wollen, weil das ja viel zu spießig wäre. Wie oft weist man solche Menschen daraufhin, dass sie sich an bestimmte Dinge halten sollen.

>Sich nachts auf dem Spielplatz auf die Schaukeln stellen und mit ihren (meist übergewichtigen Hintern) die Schaukel durch biegen. Mal abgesehen von den mitgebrachten Bierflaschen, die sich als Dekoartikel über dem ganzen Spielplatz verteilt toll machen.

>Egal zu welcher Uhrzeit an Bahnhöfen rauchen. Es ist doch im Freien und egal ob man durch den Wind alles ins Gesicht bekommt. (Nachdem Urteil sollte ich vielleicht ein paar Gläser mitnehmen…)

>Nochmal ein Raucherding: Sich während dem Regen unter ein Bushäusschen stellen und meinen dort genüsslich drei, vier Zigaretten rauchen zu müssen, in dem nicht nur andere Menschen stehen, sondern auch Kinder sind. (Ist zwar nicht verboten, ist aber eigentlich ein moralisches Unding)

>Jugendliche, die es cool finden in Schwimmbädern, im Meer, im See usw. von irgendwelchen Dingen runterzuspringen, obwohl überall ein dickes Verbotsschild steht. Ja, manchmal ist es vielleicht nicht ersichtlich oder verständlich, aber muss erst deutlich werden warum es verboten wurde? Muss man erst immer wieder irgendwelche Leute aus dem Wasser mit Wunden ziehen, damit auch der letzte Hinterwäldler rafft, dass es vielleicht keine gute Idee ist? Wieso nicht einfach mal fragen, warum man keinen Sprungbereich hat und vielleicht lässt sich da was machen?! (Mal abgesehen davon, dass ich mir bei solchen Leuten wünsche, dass dann mal kein Rettungssanitäter kommt, aber da würden sie ja alle wieder laut aufschreien, der arme 18 Jährige Peter/ Felix usw haben es ja nicht gewusst, wurden zwar 10 mal ermahnt, aber nein! er hat es nicht gewusst!!!)

>Allgemein Menschen, die ein Verbotsschild aller Art sehen und meinen, ich muss mich jetzt mal dagegen auflehnen, weil mit dem Strom schwimmen wäre ja langweilig. Ist denen mal aufgefallen, dass sie gegen den Strom schwimmen würden, wenn sie sich daran halten??

Genau darauf will ich eingehen. Vielleicht kennt ihr solche Leute nur aus dem Spiegelbild was ihr jeden Tag seht, aber es kann doch eigentlich nicht sein, dass man in einem Club, einer Bar oder sonst wo steht und schon als Hilfspolizist agieren muss, nur um an seine Rechte zu kommen oder? Das man andere Bevormunden muss, nur weil sie selbst zu arrogant und dumm!, ja sie sind meiner Meinung nach dumm, sind um sich an Regeln zu halten. Diesen Satz „Was willst du denn jetzt machen?“, kenne ich nur zu gut und wie oft malt man sich dann ein Szenario aus, bei dem man es dem anderen zeigen kann. Leider passiert dies viel zu selten und man geht meist ziemlich gezeichnet weg. Denn in solchen Momenten fühlt sich der andere ungerechtfertigt als Sieger, sein Triumphzug ist dann gestartet und seine meist noch dümmeren Begleiter bejubeln ihn und machen sich über den lustig, der eigentlich im Recht ist.

Deshalb ist es für mich ein Sieg, ich hätte zu gerne das Gesicht des Rauchers gesehen, der das Glas an den Kopf bekommen hat. Natürlich sollte man jetzt nicht wahllos Leute mit Gläsern abwerfen, weil sie sich falsch verhalten. Das steht für mich außer Frage, aber es ist für mich ein kleiner Sieg in Richtung Gerechtigkeit, bei jahrelanger Ungerechtigkeit.